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Wie viel kostet ein Hochzeitsvideograf? Die aktuellen Preise im Überblick

Ein Hochzeitsvideo ist die perfekte Möglichkeit, die schönsten Momente eures großen Tages für immer festzuhalten – und zwar in bewegten Bildern.

Doch bevor ihr einen Profi bucht, stellt sich eine wichtige Frage: Wie viel kostet ein Hochzeitsvideograf eigentlich?

Tatsächlich können die Preise stark variieren – je nach Erfahrung des Videografen, gebuchtem Paket und zusätzlichen Leistungen. 

In diesem Artikel erfahrt ihr, mit welchen Kosten ihr 2025 rechnen müsst, warum sich ein Profi lohnt und worauf ihr bei der Buchung achten solltet.

Wie hoch sind die durchschnittlichen Kosten für einen Hochzeitsvideografen?

Foto © 📸 🌿 Chris | Truewedding Hochzeitsfotograf | Zum Bridebook-Profil

Die Preise für Hochzeitsvideografie hängen von mehreren Faktoren ab – von der Dauer der Begleitung bis hin zum Schnitt und der Nachbearbeitung

Damit ihr eine grobe Vorstellung bekommt: Laut unseres Wedding Reports 2025 liegt der durchschnittliche Preis für einen Hochzeitsvideografen in Deutschland bei 1.103 € – und damit etwas unter dem eines Hochzeitsfotografen (1.465 €).

Preisübersicht je nach Leistungspaket:

  • Einstiegspaket (Basis-Video, 4–6 Stunden Begleitung): ca. 800 € – 1.800 €
  • Mittelklasse-Paket (Ganztägige Begleitung, professioneller Schnitt, Highlights-Video): ca. 1.800 € – 3.000 €
  • Premium-Paket (Drohnenaufnahmen, aufwendige Bearbeitung, mehr Kameras, lange Filmversion): ca. 3.000 € – 5.000 € oder mehr

Natürlich gibt es auch Hochzeitsvideografen, die für exklusive Produktionen über 5.000 € verlangen. Vor allem, wenn mehrere Videografen beteiligt sind oder Spezialeffekte und aufwendige Nachbearbeitung gewünscht sind.

Was ist im Preis für einen Hochzeitsvideografen enthalten?

Foto © Details.Productions Videografie & Fotografie | Zum Bridebook-Profil

Damit ihr besser versteht, wie sich die Kosten zusammensetzen, kommt hier eine Übersicht der üblichen Leistungen, die in den meisten Paketen enthalten sind:

  1. Drehzeit am Hochzeitstag
  2. Kamera-Setup & Technik
  3. Schnitt & Bearbeitung
  4. Anfahrt & Reisekosten
  5. Rohmaterial

1. Drehzeit am Hochzeitstag

Die meisten Videografen bieten unterschiedliche Pakete an, die sich nach der Dauer der Begleitung richten. Von 4 Stunden für eine kurze Trauung bis hin zu 12+ Stunden für den gesamten Tag – alles ist möglich.

2. Kamera-Set-up & Technik

Die Ausstattung des Videografen hat großen Einfluss auf die Qualität eures Hochzeitsfilms – und auf den Preis. Je nach Paket gibt es unterschiedliche Set-ups:

  • Einzelkamera (kleineres Budget): Ein Videograf, eine Kamera – schlicht, aber gut für kleinere Hochzeiten oder intime Momente.
  • Zwei Kameras (mittleres Budget): Mehr Perspektiven für abwechslungsreichere Szenen und eine professionellere Wirkung.
  • Mehrere Kameras + Drohne (Premium): Kinoreifer Look mit dynamischen Aufnahmen und beeindruckenden Luftbildern.

3. Schnitt & Bearbeitung

Nach der Hochzeit beginnt die eigentliche Magie: Der Schnitt und die Bearbeitung des Films, damit euer einzigartiges Hochzeitsvideo entsteht.

In den meisten Paketen sind folgende Leistungen enthalten:

  • Highlight-Video (3–5 Minuten): Die schönsten Momente kompakt zusammengefasst – perfekt zum Teilen.
  • Längerer Hochzeitsfilm (20–60 Minuten): Eine ausführlichere Version mit allen wichtigen Szenen und emotionalen Highlights.
  • Professionelle Bearbeitung: Farbkorrektur, Sounddesign und perfekt abgestimmte Musik sorgen für einen harmonischen Look.

4. Anfahrt & Reisekosten

Viele Videografen berechnen bei Hochzeiten außerhalb ihres Standorts zusätzliche Fahrtkosten. Wenn eure Hochzeit an einem anderen Ort stattfindet, klärt vorher, ob diese Kosten im Angebot enthalten sind.

5. Rohmaterial (optional)

Manche Videografen bieten gegen Aufpreis auch die ungeschnittenen Aufnahmen (Rohmaterial) an – perfekt, wenn ihr später noch selbst etwas mit den Videos machen wollt.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten für einen Hochzeitsvideografen?

Foto © Heartbeats Production | Zum Bridebook-Profil

Die Preise für Hochzeitsvideos sind teilweise sehr unterschiedlich. Aber was steckt dahinter?

Hier sind die wichtigsten Faktoren, die den Preis bestimmen:

1. Erfahrung & Stil

Wie bei allem im Leben gilt: Gute Arbeit kostet. Ein erfahrener Hochzeitsvideograf mit beeindruckendem Portfolio verlangt mehr als jemand, der gerade erst anfängt. Je bekannter und gefragter, desto höher der Preis.

Tipp: Achtet darauf, dass euch der Stil des Videografen gefällt – ein günstiges Video bringt nichts, wenn ihr euch darin nicht wiedererkennt!

2. Wie lange bleibt der Videograf?

Wollt ihr nur die Trauung festhalten oder soll der Videograf euch vom Getting Ready bis zur letzten Tanzrunde um 3 Uhr morgens begleiten? Mehr Stunden bedeuten mehr Arbeit und damit einen höheren Preis.

  • Kurzbegleitung (4–6 Stunden): Günstiger, ideal für die Zeremonie auf dem Standesamt oder Highlights.
  • Ganztägige Begleitung: Teurer, aber ihr bekommt die ganze Story eures Tages.

3. Wie viele Kameras, wie viele Leute?

Mehr Kameras bedeuten mehr Perspektiven und eine dynamischere Inszenierung – aber natürlich auch höhere Kosten. Je nach Budget gibt es verschiedene Optionen:

  • 1 Kamera, 1 Videograf: Die preiswerteste Variante, ideal für kleinere Hochzeiten oder eine minimalistische Dokumentation.
  • 2 Kameras, 1 Videograf: Sorgt für abwechslungsreichere Aufnahmen und flüssige Übergänge – allerdings mit etwas mehr Aufwand in der Bearbeitung.
  • Zwei Videografen + Drohne: Für ein kinoreifes Video mit spektakulären Luftaufnahmen und mehreren Blickwinkeln gleichzeitig.

Tipp: Wenn ihr einen epischen Hochzeitsfilm wollt, lohnt sich ein Team. Wenn es euch nur um emotionale Momente geht, reicht oft ein guter Einzelvideograf.

4. Schnitt & Bearbeitung – Wie aufwendig soll es sein?

Hier entscheidet sich, wie euer Hochzeitsvideo am Ende aussieht. Je nach Bearbeitungsstil gibt es unterschiedliche Optionen:

  • Basic-Schnitt: Ein klassischer Hochzeitsfilm mit den wichtigsten Momenten, ohne große Effekte.
  • Kreativ-Cut: Aufwendige Bearbeitung mit Slow Motion, Farbkorrektur und passender Musik für einen filmreifen Look.
  • Express-Bearbeitung: Ihr wollt euer Video möglichst schnell? Gegen Aufpreis liefern einige Videografen das fertige Video in wenigen Tagen.

5. Wann und wo heiratet ihr?

Die Hauptsaison von Mai bis September ist teurer als eine Hochzeit im Januar. Und wenn ihr auf einer Almhütte in Österreich oder auf einer Trauminsel in Griechenland heiratet, müsst ihr natürlich mit zusätzlichen Reisekosten rechnen.

Tipp: Wenn ihr flexibel seid, könnt ihr an einem Freitag oder unter der Woche heiraten – manche Videografen bieten dann günstigere Preise an.

6. Extras & Special Effects – Was darf’s noch sein?

Wenn ihr eure Hochzeitsvideografie noch besonderer machen wollt, gibt es zahlreiche Extras, die euer Video auf das nächste Level heben – allerdings oft gegen Aufpreis.

  • Drohnenaufnahmen: Atemberaubende Luftaufnahmen für eine filmreife Inszenierung – aber nicht jeder Videograf bietet das an.
  • Social-Media-Clip: Ein kurzer, perfekt geschnittener Clip für Instagram, TikTok & Co. – ideal, um die Highlights mit Freunden zu teilen.
  • Interviews mit Gästen: Emotionale Botschaften von Familie und Freunden, die eure Erinnerungen noch persönlicher machen.
  • Love Story Video: Ein vorab gedrehter Film über eure gemeinsame Geschichte – oft eine Mischung aus Interviews und Filmsequenzen.

Worauf sollten wir achten, bevor wir einen Hochzeitsvideografen buchen?

Foto © Cécile Conquer | Zum Bridebook-Profil

Ein Hochzeitsvideo soll eure schönsten Momente perfekt einfangen – doch nicht jeder Videograf passt zu jeder Hochzeit. Achtet vor der Buchung auf diese Punkte:

  • Stil & Qualität prüfen: Schaut euch frühere Arbeiten an – passt der Look zu euch?
  • Kosten & Leistungen klären: Sind Anfahrt, Rohmaterial, Musikrechte und Extras im Preis enthalten?
  • Verfügbarkeit früh checken: Beliebte Videografen sind oft schon ein Jahr im Voraus ausgebucht.
  • Bearbeitungszeit nachfragen: Wie lange dauert es, bis ihr das fertige Video bekommt?
  • Vertrag aufsetzen: Alle wichtigen Details und Kosten schriftlich festhalten.

Tipp: Achtet nicht nur auf den Preis, sondern auch darauf, ob ihr euch mit dem Videografen wohlfühlt – schließlich begleitet er euch an einem sehr persönlichen Tag!

Begrenztes Budget: Sollten wir lieber einen Videografen oder einen Fotografen buchen?

Foto © Jana Bleich Fotografie | Zum Bridebook-Profil

Wenn das Budget knapp ist, stellt sich oft die Frage: Was ist wichtiger – Fotos oder ein Hochzeitsvideo? 

Wann ihr lieber einen Fotografen buchen solltet:

  • Klassische Erinnerungen: Fotos lassen sich einfach aufbewahren, ausdrucken und teilen.
  • Geringere Kosten: Fotografen sind oft günstiger als Videografen.
  • Zeitlose Momente: Einzelne Bilder fangen Emotionen perfekt ein – ganz ohne Ton oder Bewegung.

Wann ihr lieber einen Videografen buchen solltet:

  • Emotionen & Atmosphäre: Ein Video hält nicht nur Bilder fest, sondern auch Stimmen, Bewegungen und die Stimmung.
  • Hochzeitsfilm als Erlebnis: Ihr könnt den Tag noch einmal erleben, inklusive Ja-Wort, Reden und Tanzeinlagen.
  • Perfekt für Erinnerungen: Besonders schön, wenn euch bewegte Bilder wichtiger sind als einzelne Fotos.

Interessant zu wissen: Laut unseres Wedding Reports haben 61 % der Paare in Deutschland 2024 einen professionellen Videografen gebucht. 39 % haben sich für DIY entschieden.

Hochzeitsvideo – Was kostet die perfekte Erinnerung?

Foto © Spree-Liebe Hochzeitsfotografie | Zum Bridebook-Profil

Euer Hochzeitstag vergeht wie im Flug – aber mit dem richtigen Hochzeitsvideo könnt ihr ihn immer wieder erleben. 

Ob einfach und emotional oder aufwendig wie ein Kinofilm: Wichtig ist, dass ihr euch für einen Videografen entscheidet, der zu euch passt und eure Geschichte so erzählt, wie ihr es euch wünscht.

Denn ein gutes Hochzeitsvideo ist mehr als ein Film, es ist eine Zeitreise zurück zu eurem schönsten Tag!

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